Postgraduale Weiterbildung

Der Postgraduale Weiterbildungsgang in Psychoanalytischer Psychotherapie richtet sich an PsychologInnen, steht aber auch ÄrztInnen offen.

Die Weiterbildung in Psychoanalytischer Psychotherapie orientiert sich für PsychologInnen an den Anerkennungskriterien des PsyG (Bundesgesetz über die Psychologieberufe). Sie umfasst die Elemente Selbsterfahrung (200 Einheiten à mind. 45 Minuten), die Aneignung von Wissen und Können (500 Einheiten), die eigene praktisch-therapeutische Tätigkeit (500 Einheiten), die fortlaufende Supervision (200 Einheiten) sowie die klinische Praxis (zwei Jahre in einem Vollzeitpensum).

Im Bereich Wissen und Können wird im Rahmen des dreijährigen curricularen Weiterbildungsprogrammes in Psychoanalytischer Psychotherapie das theoretische Basiswissen vermittelt. Darüber hinaus werden Lerninhalte in einem auf zwei bis drei Jahre angelegten modularen Weiterbildungsteil ergänzt, erweitert und vertieft. Dies erfolgt in individuell gewählten Veranstaltungen (Seminare und Vorträge) am PSB sowie an anderen psychoanalytischen Instituten (z.B. am PSZ). Die Lerninhalte des modularen Teils umfassen auch generisches Wissen z.B. über Psychotherapieforschung, andere psychotherapeutische Ansätze oder über das Rechts-, Sozial- und Gesundheitswesen.

Für die Suche eines/einer geeigneten PsychoanalytikerIn für die Selbsterfahrung sowie für die Supervision sind die Teilnehmenden selber zuständig.

Im Rahmen von periodisch angesetzten Standortgesprächen wird der jeweilige Stand der einzelnen Elemente der Weiterbildung gemeinsam mit dem/der WeiterbildungsteilnehmerIn evaluiert, diskutiert und die weiteren Schritte festgelegt. Die Postgraduale Weiterbildung wird mit einem Kolloquium abgeschlossen, welchem ein schriftlicher Fallbericht einer eigenen psychoanalytisch-psychotherapeutischen Behandlung zugrunde liegt.